Im Verlauf des Frühlings 2009 entstand eine Feuer-Jonglage-Gruppe aus einem losen Freundeskreis und Amateur-Jongleuren schon mit einem Auftrag im Visier. Den ersten Auftritt führte diese namenlose Feuetruppe mit vier Feuerspielerinnen und zwei Feuerspielern im Herbst 2009 für ein WWF-Kinderlager am Schwarzsee im Kanton Freiburg auf, wo wir unsere vier ersten Choreographien zum Besten gaben. Die Auftritts-Premiere vor einem jugendlichen Publikum aufzuführen, erleichterte uns insofern den Einstieg in das „Show-Business“.

Durch den Erfolg der folgenden Anlässe angespornt beschloss die Truppe gemeinsam weiterzumachen, stetig wachsend und sich verbessernd. Entstanden sind kreative, spannende Darbietungen, an die anfangs und auch mal zwischendurch keiner geglaubt hatte. 2010 wurde die bunte Gruppe „Feunix“ getauft. Ein Name, der ein Wortspiel beinhaltet, das einerseits auf Französisch eine sarkastische Aussage für „kein Feuer“ nahelegt, und anderseits den griechischen Feuervogel nach seinem Wortlaut andeutet, der in Flammen aufgeht und aus der Asche wieder aufersteht.

Kurz darauf hielt man Absichten und Aufgabenverteilung in Vereinsstatuten fest. Darin verpflichtet sich Feunix seinem primären Vereinsziel: als Verein für die Jonglage-Förderung in seinem Umfeld einzustehen, als solches aufzutreten, sowie auch demgemäß zu wirken. Diese Grundeinstellung ermöglicht es uns, Projekte in Zusammenarbeit mit externen Musik- und Feuerkünstlern zu entwickeln, zu fördern und durchzuführen. Durch diese Dynamik beflügelt, welche künstlerische Synergien schafft, verfügte der Verein Feunix ende 2012 über 10 Aktiv- und 3 Passivmitglieder, ein Repertoire aus Poi (Ketten), „Staff“ (Stäbe), Hola-Hoops, Fächer und weiteren Jongliertools, eine Versicherung, eine eigene Soundanlage, eine Homepage, Feunix-Feuerzeuge als Visitenkarte, einen Indoor-Trainingsraum, eine externe Band und weiterhin eine gewaltige Begeisterung für das Feuerspiel in seinen zahllosen Facetten. Mit der Zeit bescherte uns diese Begeisterung und Auftrittslust eine Vielzahl an Anfragen für Hochzeiten, Geburtstage, Abschlussessen und Firmenevents, sodass bald nicht mehr die ganze Nachfrage abgedeckt werden konnte.